Produktivität10.07.20266 Min. Lesezeit
Standbuchung automatisieren: 7 Prozesse für Veranstalter
Bestätigungsmails, Preisberechnung, Reminder, Rebooking: Diese sieben Prozesse der Standbuchung laufen mit Fairoo automatisch. Mit Vergleichstabelle zum manuellen Ablauf und Antworten auf die häufigsten Fragen zur Systemauswahl.
Standbuchung automatisieren bedeutet: Die wiederkehrenden Schritte zwischen Ausstelleranfrage und bestätigter Buchung laufen im System ab, ohne dass ein Mensch sie anstoßen muss. Dazu gehören Bestätigungsmails, Preisberechnung, Angebotsversand, Erinnerungen, Verfügbarkeitsprüfung und die Wiederbuchung für die Folgeveranstaltung.
Der Alltag vieler Veranstalter sieht anders aus: Angebot, Positionierungsvorschlag und Reservierung laufen über verschiedene Systeme, manuell über Mail und Anhänge. Dieser Artikel zeigt sieben Prozesse der Standbuchung, die eine Messesoftware wie Fairoo automatisiert, und stellt sie dem manuellen Ablauf gegenüber.
1. Bestätigungsmail nach der Buchungsanfrage
Reicht ein Aussteller eine Buchungsanfrage ein, erhält er automatisch eine Bestätigungsmail mit einer Übersicht aller gebuchten Produkte und seiner Anfrage. Niemand im Team muss Eingänge prüfen und einzeln beantworten. Bricht der Aussteller die Buchung zwischendurch ab, bleibt sein Fortschritt im selben Browser erhalten und er setzt später fort. Wie viel Arbeit das ersetzt, zeigt eine Zahl: Seit dem Start im September 2025 hat Fairoo 12.000 E-Mails automatisiert versendet.
2. Preisberechnung im Lageplan
Im Lageplan-Designer berechnet sich der Preis jeder Standfläche automatisch aus Standtyp, Größe und Buchungszeitpunkt. Aussparungen für Säulen oder andere Hindernisse werden aus Quadratmetern und Preis herausgerechnet. Eingreifen können Sie trotzdem: Preise lassen sich manuell überschreiben oder rabattieren, und im Buchungsformular definieren Sie Frühbucher-Rabatte und bedingte Rabatte, etwa für Startups. Die parallel gepflegte Excel-Preisliste entfällt.
3. Digitale Angebote mit Unterschrift
Angebote und Gegenangebote erstellen Sie in wenigen Sekunden und stellen sie dem Aussteller direkt im Portal bereit oder senden sie per verschlüsseltem Link zu. Öffnungen und Einreichungen werden automatisch getrackt: Sie sehen jederzeit, wann ein Angebot geöffnet und wann es eingereicht wurde. Sobald eine Fläche aufgeplant oder zugewiesen ist, sieht der Aussteller auf Wunsch des Veranstalters seine Standposition im Hallenplan direkt im Angebot und unterschreibt digital. Verträge ausdrucken, einscannen und zurückmailen gehört damit der Vergangenheit an.
4. CRM-Automationen bei Statuswechseln
Automatisierungen im Fairoo-CRM reagieren auf Statusänderungen und Kategorien: eine E-Mail aus der passenden Vorlage versenden, eine Aufgabe erstellen oder einen Tag zuweisen. Auch Aufgaben entstehen automatisch, etwa ein Rückruf nach einer neuen Anfrage. Einmal eingerichtet, laufen diese Regeln im Hintergrund. Kein Lead bleibt liegen, weil eine Wiedervorlage im Kalender vergessen wurde.
5. Reminder je Aufgabe im Ausstellerportal
Im Ausstellerportal legen Sie Aufgaben mit Deadline an, etwa Nachweise einreichen, gebuchte Produkte auf der Fläche platzieren oder Produkte aus einer Kategorie buchen. Reminder vor und nach der Deadline laufen automatisch per E-Mail an die zuständigen Personen. Ihr Team sieht jederzeit, welcher Aussteller wie weit ist und wo Daten fehlen. Frederic Zwickl, Head of Production bei MJ Berlin, berichtet, dass fehlende Brandschutznachweise automatisch per Reminder angemahnt wurden und Shop und Reminder die Produktverkäufe um über 30 Prozent gesteigert haben.
6. Verfügbarkeitsberechnung im ERP
Für Inventare wie Stromanschlüsse berechnet sich die verfügbare Menge automatisch aus verkauften, zugewiesenen und angefragten Einheiten, je Inventar und Veranstaltung. Mengenänderungen brauchen einen dokumentierten Grund, und die Transaktionsübersicht zeigt, wann welches Produkt welcher Bestellung zugeordnet wurde. Zeitslotbasierte Produkte wie Gabelstapler oder Speaker-Slots laufen über einen Ressourcenkalender mit eigener Kapazität je Slot. Ein Bestands-Sheet, das nach jeder Buchung von Hand aktualisiert wird, braucht es nicht mehr.
7. Self-Service-Rebooking für die Folgeveranstaltung
Auf der laufenden Messe reserviert der Aussteller seine Fläche für das nächste Jahr selbst, am Stand oder im Portal, mit vorausgefüllten Daten. Der Hallenplan lässt sich für die Folgeveranstaltung duplizieren: Wird das Rebooking-Modul genutzt, werden freie Flächen für die Altaussteller aus dem Vorjahr vorreserviert, und die Preise lassen sich automatisch an das neue Quadratmeter-Pricing anpassen. Auch nach der Buchung geht der Self-Service weiter: Zusatzleistungen buchen Aussteller im Shop selbstständig nach, bei Anfragen lassen sich Veranstalter und Dienstleister benachrichtigen.
Manuell oder automatisiert: der direkte Vergleich
| Manueller Prozess | Automatisiert mit Fairoo |
|---|---|
| Bestätigung: Jede Anfrage wird einzeln per E-Mail beantwortet | Bestätigungsmail mit allen gebuchten Produkten wird automatisch versendet |
| Preis: Quadratmeter, Zuschläge und Rabatte werden in Excel gerechnet | Preis ergibt sich aus Standtyp, Größe und Buchungszeitpunkt |
| Angebot: PDF erstellen, anhängen, auf Rückmeldung warten | Angebot in Sekunden erstellt, Öffnung getrackt, digitale Unterschrift |
| Follow-up: Wiedervorlagen leben in Kalendern und Köpfen | Statuswechsel löst automatisch E-Mail, Aufgabe oder Tag aus |
| Deadlines: Aussteller werden einzeln an Nachweise erinnert | Reminder laufen vor und nach der Deadline automatisch |
| Verfügbarkeit: Bestandslisten werden nach jeder Buchung abgeglichen | Verfügbare Menge berechnet sich aus verkauften, zugewiesenen und angefragten Einheiten |
| Rebooking: Papierformulare am Messestand, Nachfassen per Mail | Aussteller reserviert selbst am Stand oder im Portal, mit vorausgefüllten Daten |
Vergleich von Systemen zur Automatisierung der Standbuchung
Wer Systeme zur Automatisierung der Standbuchung vergleicht, sollte fünf Kriterien prüfen:
- Buchungsstrecke: Können Aussteller ihre Standfläche selbst buchen, inklusive Produkten, Datenabfragen und digitaler Unterschrift?
- Preislogik: Berechnet das System Standpreise automatisch, oder pflegt das Team weiterhin Preislisten von Hand?
- Kommunikation: Laufen Bestätigungen und Reminder automatisch, mit Nachvollziehbarkeit für das Team?
- Integration: Synchronisiert das System bestehende CRM- und Buchhaltungssysteme, oder verlangt es deren Ablösung?
- Rebooking: Können Aussteller ihre Fläche für die Folgeveranstaltung selbst reservieren?
Fairoo ist auf das Ausstellergeschäft von Messen spezialisiert und modular aufgebaut: Sie starten mit einem Modul, etwa Angebote & Buchung oder dem Lageplan-Designer, und ergänzen weitere, sobald Sie sie brauchen. Bestehende Systeme bleiben bestehen: Kontakte und Deals synchronisieren sich in beide Richtungen mit HubSpot oder Pipedrive, Rechnungen laufen über Anbindungen wie sevDesk oder lexware Office in Ihre Buchhaltung. Seit dem Start im September 2025 laufen 26 Messen auf der Plattform, mit 22 Mio. Euro abgewickeltem Buchungsvolumen.
Wie automatisieren Messeveranstalter Standbuchung und Rechnungsstellung zusammen?
Die Buchung liefert die Daten, die die Rechnung braucht: Im Buchungsformular werden Rechnungsadresse und Rechnungsfirma abgefragt, die VAT-ID lässt sich direkt validieren. Rechnungen, Teilrechnungen und offene Posten werden je Deal geführt und an Ihre Buchhaltung angebunden. Im Dashboard schlüsseln Sie Umsätze nach Rechnungsstatus auf, von „nicht fakturiert“ bis „bezahlt“.
Muss für die Automatisierung das bestehende System ersetzt werden?
Nein. Fairoo ersetzt weder Ihr CRM noch Ihr ERP. Kontakte und Deals synchronisieren sich in beide Richtungen, das bestehende ERP wird angebunden und ergänzt, nicht ersetzt. Für alles Weitere stehen eine offene API und eine MCP-Schnittstelle bereit.
Alle sieben Prozesse beginnen mit der Buchung. Wie der digitale Buchungs- und Angebotsflow von Fairoo im Detail funktioniert, zeigt die Modulseite Angebote & Buchung.
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